„Home Office“ – heute wichtiger denn je

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Ich profitiere von der Möglichkeit, bei CLASSEN in Kaisersesch im Home Office zu arbeiten. Warum das so ist und was sich in unserem Unternehmen verändert hat beschreibe ich in meinem Post.

Stefani Alheit

Stefani Alheit ist seit 2004 bei CLASSEN in Kaisersesch angestellt und im Vertriebsinnendienst tätig. Dort kümmert sie sich zusammen mit ihren Kolleginnen um einen Teilbereich der Kundenbetreuung von Fachhandel, Onlineshops und Baumärkten.

Nach der Geburt meines Sohnes 2017 war für mich persönlich recht schnell klar, dass ich zeitnah eine Kombination von Familie und Beruf finden wollte. So bekam ich im Oktober 2017 bei CLASSEN in Kaisersesch die Möglichkeit, stundenweise im Home Office zu arbeiten. Deshalb kann ich das Thema „Arbeiten von zu Hause“ jetzt aus zweierlei Sicht bewerten: aus der Sicht „Kind und Beruf“ und natürlich aus der aktuellen Sicht bezogen auf die Covid-19-Pandemie.

Die Grundvorrausetzung für das Arbeiten von zu Hause ist meiner Meinung nach das gegenseitige Vertrauen zwischen dem Arbeitgeber und dem Mitarbeiter / der Mitarbeiterin. Dieses Vertrauen wurde mir mit der Einrichtung des Home-Office-Platzes geschenkt. Ich konnte mich mit meinem damals neuen Aufgabengebiet vertraut machen und mich mit der Unterstützung meiner Kollegen und Kolleginnen schnell einarbeiten. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Die Vorteile für mich persönlich überwiegen bis heute. Ich genieße die Flexibilität, das Arbeiten in gewohnter heimischer Umgebung sowie die Zeit- und Kostenersparnis durch (teils) wegfallende Fahrten. Ich fühle mich so noch motivierter und denke, für meinen Arbeitgeber ist eine motivierte „Mannschaft“ ebenso wichtig wie natürlich die Ersparnis von diversen Betriebskosten.

Großes Thema bei der Home-Office-Frage ist selbstverständlich auch die stetige Einführung neuer Software und die Umstellung auf das digitalisierte Arbeiten. Keine Papierberge und Ordnerstapel mehr, keine langen Wege zur Klärung und zum Abschluss von Vorgängen. So können beispielsweise Datenpakete oder Sammelbelege der Kunden nun digitalisiert eingespielt und bearbeitet werden, lange Wege per Postübermittlung können vermieden werden und damit auch unnötige Fahrten zur Abholung von Unterlagen im Unternehmen. Auch intern können durch digitalisierte Belege schnellere Bearbeitungen und Lösungen erreicht werden, wenn es sich zum Beispiel um abteilungsübergreifende Vorgänge handelt. Die Digitalisierung ist in den letzten vier Jahren und natürlich in den Monaten der Pandemie bei uns im Unternehmen zügig und absolut positiv vorangegangen, toller Erfolg!

Die Pandemie ist für uns alle ja etwas, was noch nie dagewesen ist! Natürlich stand von Anfang an bei CLASSEN an oberster Stelle, die Gesundheit Aller zu schützen. Dennoch mussten und müssen die Arbeitsabläufe im Unternehmen weitergeführt und aufrecht gehalten werden. Es wurden seitens der Geschäftsführung und der IT-Abteilung schnell Mittel und Wege für den Verwaltungsbereich bei uns in Kaisersesch gefunden, dies in Form von „mobilen Home-Office–Plätzen“ umzusetzen, sodass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor gegenseitiger Ansteckung geschützt werden konnten. Ich denke, dass es ein großer Vorteil war, dass sich zu diesem Zeitpunkt Personen wie ich und auch einige meiner Kollegen und Kolleginnen bereits im Home Office befanden, um bei zeitweiligen Engpässen einzuspringen und mit zu unterstützen. Aufgrund dieser Erfahrungen konnte in kürzester Zeit in einem großen Miteinander das Arbeiten von Zuhause in der Pandemie angegangen werden.

Selbstverständlich will ich die Pandemie nicht beschönigen, dennoch denke ich, dass sie an vielen Stellen Arbeitsvarianten eröffnet hat, die man vielleicht nie in dieser Form für möglich oder umsetzbar gehalten hätte.

Foto: Stefani Alheit beim Home Office

Um auf den Punkt „Kind und Beruf“ zurückzukommen: Ich bin heute davon überzeugt, durch den beruflichen Ausgleich eine entspanntere Herangehensweise an die Erziehung meines Sohnes entwickelt zu haben. So konnte ich ein hohes Maß an Ruhe und Geduld bei mir beobachten, die mich auch mal stressige Tage und Trotzphasen (und wer von den Eltern kennt sie nicht 😊) einfacher meistern ließen. Ich bin ebenfalls davon überzeugt, dass ich diese Ruhe auf meinen Sohn übertragen konnte und er früh eine altersgerechte Selbstständigkeit und Gelassenheit entwickeln konnte, weil immer die persönliche Nähe zu mir gegeben war und ist.

Bei jedem Einzelnen gibt es unzählige Gründe für die Arbeitsvariante Home Office, wie beispielsweise diverse Krankheitsbilder, die das Arbeiten im Büro erschweren oder auch pflegebedürftige Personen im Haushalt. Daher ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, alle Belange und Faktoren bei der Frage nach dem Arbeiten von Zuhause zu beleuchten und zu berücksichtigen. Denn nur so kann für alle ein harmonisches und effektives Zusammenarbeiten ermöglicht werden.

Mit dem neu geschaffenen Konzept des „mobilen Arbeitens“, für das es bei CLASSEN in Kaisersesch jetzt auch eine Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat gibt, wurde aus meiner Sicht ein großer Schritt getan, in Zukunft ein effizientes, flexibles und modernes Unternehmen zu sein. Und durch die Kombination, teils vor Ort, teils im Home Office arbeiten zu können (natürlich immer innerhalb der Möglichkeiten, die sich abteilungs – und arbeitsbereichsbedingt ergeben) ist der soziale Kontakt zu Kollegen und Kolleginnen weiterhin gegeben.

Abschließend kann ich aus meiner Sicht nur sagen, dass die Entscheidung, bei CLASSEN als Mutter schnell wieder in den Beruf einzusteigen, eine Gute war, und ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal für die Möglichkeit des Home Offices beim Unternehmen herzlichst bedanken.

Bis dahin, bleiben Sie / bleibt Ihr alle gesund!

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