Wie man eines der besten Werke der Welt wird

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Was macht einen guten Produktionsstandort aus? Für mich ist die Antwort klar und ich gebe sie gerne in meinem Blogpost.

André Hennig

André Hennig kam Anfang 2006 zur CLASSEN Gruppe nach Baruth. Er war damals als Projektleiter für den Fachbereich Elektrotechnik an der Planung des Werks der Fiberboard GmbH für die Herstellung von HDF-Platten beteiligt. Später arbeitete er dort unter anderem als Technischer Leiter und Werksleiter und ist seit 2015 einer der Geschäftsführer bei Fiberboard.

Oft besuchen uns hier bei Fiberboard in Baruth Geschäftspartner oder Handelsvertreter für Maschinen, die schon einige Werke der Holzindustrie in der Welt gesehen haben. Und meistens sagen sie dann, dass wir das modernste und sauberste HDF-Werk sind, das sie kennen.

Natürlich freut mich das dann, aber ich weiß auch: Das Werk ist nichts wert ohne seine Menschen. Wenn heute alle hier weggehen und morgen neue kommen würden, die mit unserer Technik gar nicht umgehen können, dann ist das Werk nichts wert. Und dass wir seit Jahren so viel Erfolg haben ist der Beweis dafür, dass wir tolle Menschen hier haben, die sich ehrgeizig bei uns reinhängen und das Werk weiterentwickeln.

In den ersten zwei Jahren hat das wirklich harte Arbeit bedeutet. Wir waren jeden Tag, jedes Wochenende hier im Werk, um unser Projekt Fiberboard erfolgreich zu machen, zu optimieren, das Beste herauszuholen. Es ist sogar so, dass sich in dieser Zeit bei der Arbeit Leute gefunden haben, die Partner geworden sind, zum Teil geheiratet, Kinder bekommen und Häuser gebaut haben.

Auch ich kann sagen, dass ich hier nicht nur Kollegen kennengelernt, sondern auch Freunde fürs Leben gefunden habe. Man besucht sich gegenseitig zuhause und grillt zusammen. Selbst wenn ich irgendwann mal in Rente sein sollte, werde ich bestimmt mit vielen in Kontakt bleiben. Inzwischen bin ich hier ja fast der Älteste in einem relativ jungen Team. Aber wir sind alle wie eine große Familie. Und ich weiß von vielen Freundschaften, die über das Berufliche hinaus entstanden sind.

Was ich besonders hervorheben möchte, ist die exzellente Zusammenarbeit mit der Beuth-Hochschule für Technik in Berlin. Sie unterstützen uns seit vielen Jahren, wir haben zusammen schon viele Ideen entwickelt und umgesetzt. Viele Werkstudenten sind von dort zu uns gekommen, einige haben ihre Masterarbeit bei uns geschrieben und sind heute wichtige Mitarbeiter von uns. Wir haben viele junge Menschen bei uns ausgebildet und entwickelt. Ich selber habe mindestens 10 Leute so lange genervt, bis sie gesagt haben: Na gut, jetzt fange ich die Meisterschule oder Technikerschule an. Und die haben sie dann erfolgreich absolviert. Das ist eine tolle Geschichte, wie viele hier heute von ihnen in Verantwortung sind als Abteilungsleiter oder Stellvertreter.

Wie viel von CLASSEN hier bei uns in neueste Technologien investiert wird, zeigt unseren Mitarbeitern, wie wichtig ihr Arbeitsplatz ist und gibt ihnen ein besonderes Gefühl von Zugehörigkeit. Und wir treiben uns immer wieder gegenseitig an. Wenn jemand von uns eine gute Idee hat, dann machen wir ein Projekt draus und wenn sich das dann auch rechnet, bekommen wir das Geld für die notwendigen Investitionen. Das ist das Besondere bei CLASSEN, dass hier die Entscheidungen schnell getroffen und auch umgesetzt werden.

Bild: Energieanlage Fiberboard GmbH

Worauf ich persönlich besonders stolz bin ist, dass wir eines der saubersten Werke in der HDF-Industrie geworden sind. So sind wir mittlerweile ein Vorbild in der Branche bei der Umwelttechnik. Und auch das wäre nicht möglich, ohne dass unsere Mitarbeiter das unterstützen und leben. Wenn hier mal irgendwo ein Liter Öl ausläuft, weil vielleicht ein LKW-Schlauch gerissen ist, dann wird das sofort proaktiv der Umweltbehörde und der Wasserschutzbehörde gemeldet. Wir kehren nichts unter den Teppich und sind offen und ehrlich. Unsere Mitarbeiter wissen genau, was in so einem Fall zu tun ist und es wird direkt Bindemittel geholt und alles fachgerecht entsorgt und mir wird der Vorfall sofort gemeldet. Im Umweltschutz und im Arbeitsschutz kommen immer wieder Verbesserungsvorschläge von den Mitarbeitern selbst. Das ist übrigens auch ein Verdienst meines Vorgängers im Amt, von dem wir alle viel gelernt haben.

Wie man also eines der besten Werke wird? Indem man die Leute hat, die es mit all ihrer Kraft dazu machen wollen und die dabei anpacken. Und indem man Teil eines Unternehmens ist, das die Philosophie hat, technologisch und umwelttechnisch ganz vorne zu sein. Ich wünsche mir, dass wir bei Fiberboard noch lange, lange so erfolgreich arbeiten wie jetzt und die Erfolgsgeschichte von CLASSEN weitergeschrieben wird.

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